Advanced Technology studieren

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Ich werde oft gefragt, ob Advanced Technology nicht ein sehr schweres Studium ist. Bis heute kann ich dem nicht zustimmen. Ich habe gemerkt, dass es am Wichtigsten ist am Ball zu bleiben. Das musste ich am Anfang des Studiums erst lernen. Wenn man sich daran hält, dann hat man während der Prüfungszeiten weniger Stress. Aber versteht mich nicht falsch! So wie in vielen technischen Studiengängen muss man hart arbeiten. Aber ich finde den meisten Stoff sehr interessant und deshalb vergeht die Zeit wie im Fluge.

Eine andere Frage die mir oft gestellt wird ist, ob das Fach AT nicht zu breit gefächert ist und man deshalb eigentlich nichts lernt. Wie du dir vorstellen kannst, bin ich anderer Meinung. Ich werde mal erklären, warum ich das so sehe. Das Wichtigste was du im Studium lernst ist die Anwendung von Mathematik, die Basis von allen naturwissenschaftlichen Fächern, in verschiedenen Gebieten. So wie in anderen Bachelorstudiengängen kannst du dich dann im Master auf ein Gebiet spezialisieren. Dein breit gefächerter Bachelor gibt dir die Möglichkeit aus einer Vielzahl Spezialisierungen auswählen zu können. Außerdem bin ich überzeugt, dass es später von Vorteil ist über ein breites Wissen zu verfügen, um auch mit Menschen aus anderen Fachgebieten kommunizieren zu können.

Was ich übrigens als sehr angenehm empfinde ist die Hilfe in den Arbeitsgruppen, sollte es mal Probleme bei den Hausaufgaben geben. Dort hilft dir ein Dozent oder ein älterer Student bei deinem Problem. Und dann geht's wieder weiter!“

Etwas für dich?

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Advanced Technology ist ein herausfordernder und breit gefächerter Studiengang. Aber ob es nun etwas für dich ist… Tja, das kannst eigentlich nur du entscheiden. Solltest du nun überlegen AT zu studieren, denk daran, dass du die Chance hast viele tolle Fächer zu belegen und Spaß haben kannst an neuen Erfindungen. Die spannendsten Erfindungen entstehen, wenn verschiedene Fachgebiete kombiniert und Experimente durchgeführt werden. Erfinden ist deine Leidenschaft, aber mit trockenem Studium hast du nichts am Hut, du willst die Gesellschaft mit deinen umsetzbaren effizienten Ideen verändern – darum ist Advanced Technology genau das Richtige für dich!

Dein Studium

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Dein Studium ist aufgebaut aus einer Bachelorphase, die drei Jahre dauert. Wenn du diese Phase erfolgreich abschließt, dann hast du folgenden Abschluss: Bachelor of Science (BSc). Danach kannst du entscheiden: Entweder bewirbst du dich auf dem Arbeitsmarkt oder du spezialisierst dich für einen technischen Master, für diesen Weg entscheiden sich die meisten Studenten.

Während des Bachelors besuchst du Vorlesungen und Arbeitsgruppen. Die Vorlesungen sind gedacht um dem Dozenten zuzuhören und Mitschriften zu machen. In den Arbeitsgruppen wird in kleineren Gruppen die Theorie aus den Vorlesungen vertieft. Dabei können die Studenten Fragen an die Dozenten stellen und miteinander diskutieren. Ab und zu darf oder muss man auch selbst eine Vorlesung oder Präsentation halten.

Die Theorie wird unteranderem auch noch in Projekten vertieft, die du zusammen mit anderen Studenten machst. Bei AT dauern die Projekte ein Semester. Im ersten Jahr tauchst du in die Literatur von Brandstoffzellen ein oder baust sogar selbst einen Beschleunigungsmesser. Später entwickelt ihr ein innovatives Labor auf einem Chip (lab-on-a-chip) und erlernt euer Produkt auf den Markt zu bringen. So wie das ganze Studium sind auch die Projekte multidisziplinär. Alles was man gelernt hat, kann man sofort anwenden. Außerdem macht das Arbeiten in Gruppen nicht nur Spaß, sondern ist auch sehr lehrreich. Du lernst im Team zu arbeiten, Aufgabenteilung und Präsentieren. Zusammen arbeitet ihr strukturiert, auf der Suche nach der besten Lösung.

Eine Übersicht der Fächer des ersten Jahres findest du hier:

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Mathematische Fächer

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Elektrotechnische Fächer

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Engineering Fächer

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Materialkunde

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Praktika

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Projekte

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Betriebswirtschaftliche/Soziologische Fächer

Praktika

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Während der Praktika lernst du selbst Phänomene zu untersuchen. Das heißt du wirst vertraut gemacht mit strukturierten Experimenten und vielen Messverfahren. Die zu untersuchenden Themen variieren dabei. Zum Beispiel entwickelst du einen elektrischen Filter oder eine Membran die nur Wasserstoffionen durchlässt, oder du untersuchst welche Eigenschaften bestimmte Stoffe besitzen.

Studienbegleitung

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Als Student arbeitest du selbständiger als ein Schüler. Niemand zwingt dich früh morgens aufzustehen und nicht alle Vorlesungen sind verpflichtend. Natürlich ist das angenehm, aber Vorlesungen sind auch wichtig um den Stoff zu verstehen. Dein persönlicher Tutor beobachtet deinen Studienverlauf und erkundigt sich auch bei dir, wenn es mal nicht so gut läuft. Wenn du Probleme oder Fragen hast kannst du dich immer an deinen Tutor wenden. Er berät dich und gibt Tipps. Wenn du mehr Herausforderungen in deinem Studium suchst, dann kann dir dein Studienberater weiterhelfen. Er kann zum Beispiel seine Kontakte nutzen um dich in bestimmte Programmen unter zu bringen.

Stages und Exkursionen

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Wenn du dich nach dem Bachelor für den Arbeitsmarkt entscheidest, dann kannst du dein Studium mit einem Praktikum abrunden. Das heißt du arbeitest für eine bestimmte Zeit in einem Betrieb. Außerdem organisiert die Studienvereinigung regelmäßige Besuche bei Betrieben. Zudem kommen auch Betriebe an die Universität um Gastvorlesungen zu geben. Es gibt auch die Möglichkeit an einer Studienreise teilzunehmen. Auf diesen Reisen in Deutschland oder England wirst du vertraut gemacht mit den Erfindungen in diesen Ländern und wie diese in den Markt eingeführt werden.