Fragen zu Inhalt

1.

Was beinhaltet der Studiengang genau?

Wirtschaftsinformatik ist eine Kombination aus Wirtschaft und Informatik. Der Studiengang beschäftigt sich vor allem mit dem großen Gebiet der Informationstechnologie, Organisation, Forschungsmethoden und Kommunikation. Es besteht außerdem eine intensive Zusammenarbeit mit Unternehmen. Dadurch hast du auch viele Gastvorlesungen von Dozenten aus dem Alltag und der Praxis.

2.

Was sind die Berufsaussichten von diesem Studiengang?

Dieser Studiengang rüstet dich perfekt für eine Karriere in den Bereichen Management und Informatik, und vor allem in den Bereichen, wo sich diese beiden Fächer überschneiden! Unsere Absolventen sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt!

Du findest sie in vielen Sektoren, zum Beispiel als Unternehmensanalyst, Informatikarchitekt, Berater, IT-Manager, Verfahrensentwickler, oder Projektmanager. Das ist auch das interessante an diesem Studiengang. Du kannst in dem Bereich arbeiten, der dich am meisten anspricht, weil Menschen, die in Informatik und Wirtschaft ausgebildet sind, sehr gefragt sind! Du kannst dir aussuchen, ob du als IT-Endnutzer arbeitest oder als Berater in einem IT-Unternehmen, so dass du abwechslungsreiche Projekte machen kannst. Oder strebst du eine Karriere in der Forschung und Entwicklung an? Der Markt vor viele IT-Dienstleistungen ist außerdem international und bietet dir viele Möglichkeiten im Ausland zu arbeiten.

3.

Hat Wirtschaftsinformatik einen 1- oder 2-jährigen Master?

Wirtschaftsinformatik hat einen zweijährigen Master: Business Information Technology.

4.

Mit welchen Unterrichtsmethoden wird gearbeitet?

Wirtschaftsinformatik wird vor allem in Vorlesungen, Eigenstudium, Seminaren, Tutorien und Projekten unterrichtet.

5.

Auf welche Weise werden Fächer geprüft?

Die meisten Fächer werden mit einer normalen Klausur geprüft (multiple choice und offene Fragen). Außerdem kommt es vor, dass ein Fach mit einer mündlichen Prüfung oder einer Projektarbeit (Hausarbeit) abgeschlossen werden muss. Letzteres nimmt gegen Ende deiner Studienzeit zu. Dadurch lernst du selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten.

6.

Gibt es viel englischsprachige Literatur?

Etwa 75% der Literatur ist in Englisch. Zu Beginn des Studiums kann dies mühevoll sein, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran.

7.

In welcher Sprache wird unterrichtet?

Die Unterrichtssprache ist Niederländisch. Es kann vorkommen, dass Dozenten beschließen ein Fach auf Englisch unterrichten, aber das kommt nur sporadisch vor.

8.

Ist im Lehrplan auch ein Praktikum vorgesehen?

Am Ende vom dritten Jahr musst du eine Bachelorthese schreiben. Wenn du willst kannst du das bei einem externen Unternehmen tun, was einem Praktikum ähnlich ist.

9.

Gibt es Partnerschaften mit anderen ausländischen Universitäten?

Die Universität Twente hat unter anderem durch das Erasmus-Programm viele Kontakte ins Ausland. Wenn du eine ausländische Universität besuchen möchtest, kannst du das im dritten Jahr während des Minors oder während des Masters tun.

10.

Wie groß ist der Studiengang?

Der Zugang von Studenten lag von 2005 bis 2008 zwischen 22 und 34 Studenten. Manchmal besuchst du Vorlesungen zusammen mit anderen Studiengängen, wodurch du mit maximal 300 Studenten in einem Hörsaal sitzt. In Tutorien, Praktika und Projekten wird in viel kleineren Gruppen gearbeitet, die zwischen 5 und 20 Studenten variieren.

11.

Wie viel Prozent bestehen im ersten Jahr alle Fächer?

Rund 40% der Studenten bestehen im ersten Jahr alle Fächer und erhalten somit das holländische propedeuse-diploma. Einige Studenten bestehen nicht alle Fächer des ersten Jahres direkt, weil sie neben dem Studium sehr aktiv in Kultur-, Sport-, Studienvereinen oder an der UT direkt, z.B. im Fakultätsrat sind.

12.

Wie viel Prozent der Studenten brechen das Studium ab und warum?

Ungefähr ein Drittel der Studenten bricht im Laufe des Studiums ab. Dieser Anteil ist nicht anders als bei anderen technischen Studienfächern. Die meisten Studenten brechen ab, weil sie im Nachrückverfahren in anderen Studiengängen angenommen wurden oder zu einer Fachhochschule wechseln.

13.

Ist der weibliche und männliche Anteil der Studenten etwa gleich groß?

Bei Wirtschaftsinformatik sind durchschnittlich mehr Männer als Frauen. Das sind Studenten, die direkt von dem Gymnasium kommen oder auch von einer Fachhochschule wechseln. Insgesamt also ein interessanter Mix an Menschen.