Matthias über BIT

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https://xs.utwente.nl/exchange/s0201553/Posteingang/AW:%20Erfahrungsbericht%20BIT-3.EML/ich%20und%20marc.jpg/C58EA28C-18C0-4a97-9AF2-036E93DDAFB3/ich%20und%20marc.jpg?attach=1"5 Sterne für die Universität Twente (UT), weniger könnte ich nicht vergeben. Mein Name ist Matthias und dass ich Wirtschaftsinformatik studieren wollte, stand früh fest. Doch musste ich mir noch eine Universität suchen. Als ich dann am Tag der offenen Tür an der UT war stand mein Entschluss bereits fest. Eine der wenigen Universitäten mit einem so großen Campus, der im Sommer so richtig aufblüht. Kletterwände, Basketball-, Fussball-, Beachvolleyball- und Baseballfelder. Den sportlichen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Aber auch für andere Hobbys ist noch Platz. Ich spiele Klavier. Doch leider ist mein Zimmer für mein Klavier zu klein. An der UT kein Problem, kann man doch umsonst in fast schalldichten Räumen üben. Neben all den Gelegenheiten sich abzulenken darf das Studium natürlich nicht zu kurz kommen. Doch auch das Studieren macht hier Spaß. Der Aufbau ist gut durchdacht, das System defintiv nicht zu stark verschult und die Vorlesungssäle sind auf einem guten technischen Stand. Die vielen Online-Portale vereinfachen die Kommunikation zwischen Dozenten und Studenten, aber auch Einschreibungen zu Prüfungen oder der Kauf von Büchern. Und hat man doch mal die Nase voll vom Campus bietet einem Enschede eine kleine gemütliche Stadt mit vielen Cafés und einem ruhigen alten Marktplatz, der sich Nachts zum Partyzentrum entwickelt. Aber natürlich ist nicht alles Perfekt - die fremde Sprache hat zumindest bei mir dazu geführt, dass ich es zu Beginn mit den Fächern durchaus schwer hatte. Ich wohne mit fast nur Niederländern in einer WG auf dem Campus - und das kann ich nur empfehlen. Außerdem sollte man sich in Projektarbeiten nicht nur mit deutschen Studenten zusammentun. Denn durch das Leben und Studieren zusammen mit Niederländern lernte ich die Sprache viel schneller und so ist sie jetzt nach knapp einem Jahr Studium lange keine so große Belastung mehr wie zu Beginn."

Jeroen über Wirtschaftinformatik

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„Nach der Schulzeit, hatte ich Angst in ein großes Loch zu fallen. Aber das war nicht der Fall… Dass mein Studienort Enschede werden sollte, das wusste ich schon sehr schnell. Es ist einfach eine wunderbare Studentenstadt mit vielen Kneipen und Bars. Weil es nicht so groß ist, lernst du schnell Menschen kennen. Auch Dozenten. Die meisten kennen dich persönlich und sie sind auch einfach zugänglich. Das wäre in einer Stadt wie Amsterdam nicht der Fall. Worauf ich auch noch ein wenig stolz bin ist, dass ich zusammen mit noch vier weiteren Herren im ältesten Studentenhaus außerhalb des Campus wohne. Du kannst natürlich auch auf dem Campus wohnen. Auch dort gibt es genügend Zimmer zu mieten und es gibt auch da eine Menge zu tun. Ich besuche dort die Vorlesungen, arbeite dort – ich bin Studenten Assistent – und gehe dort regelmäßig Basketball spielen oder ein Bierchen trinken. Ja, hier in Enschede kann man sich schnell zu Hause fühlt.

Auch im Studium selber bin ich immer gut klar gekommen, denn es ist gut strukturiert mit deutlichen Stundenplänen, Literaturlisten, Abgabefristen und Aufgaben. Des weiteren wird man dabei sehr gut von den Dozenten betreut. Letztendlich muss man natürlich selbst die Bücher aufschlagen und mit der Arbeit anfangen. Aber diese Disziplin habe ich. Wusstest du eigentlich, dass fast alle Bücher in Englisch sind? Daran gewöhnt man sich aber schnell. Ich kenne eigentlich niemanden, der damit Probleme hat und solltest du später mal im Ausland arbeiten wollen, wirst du keine Sprachprobleme haben. Was ich besonders toll finde ist, dass man schon im ersten Jahr richtig große Aufträge bekommt. Du merkst dann schnell wie es ist in einem professionellen Team zu arbeiten und was du noch verbessern kannst. Für mich sind noch heute die Projekte die Höhepunkte meines Studiums. Vor kurzem habe ich für eine Gesundheitsorganisation ein Registrationsprogramm erstellt. Ärzte und Pfleger müssen alles aufschreiben, aber wie wird das alles verwaltet? Solche Probleme lernst du zu lösen. Dieses Jahr mache ich dann noch meinen Minor. Ich habe mich entschieden nach Melbourne zu gehen. Mein Englisch kommt also zum Einsatz!