Erfahrungsberichte

Peter Schütte

P1000811.JPGHi, ich bin Peter Schütte und studiere Biomedizinische Technik (BMT) mittlerweile im 6. Semester, also im 3. Jahr. Wie viele war ich mir nicht sicher was ich nach dem Abi machen wollte. Allerdings hatte ich wohl eine grobe Idee was mich interessiert. Ich schwankte ein wenig zwischen den Bereichen Biologie und Ingenieurwesen. Die beiden Gebiete erschienen mir einfach am interessantesten. Nun wie der Zufall es wollte stieß ich eher zufällig im Internet auf die Universität Twente und den Studiengang BMT. Ich fand das klasse, weil nun hatte ich einen Studiengang gefunden, in dem alles drin steckt was ich suchte. Ein Besuch an einem Tag der offenen Tür hat mich dann vollends überzeugt und ich habe mich an der Uni eingeschrieben. Diesen Schritt habe ich bis heute alles andere als bereut. BMT ist schon ein ziemlich faszinierendes und auch sehr breites Forschungsgebiet.

Fast ebenso lange wie ich hier studiere, wohne ich nun auf dem Campus. Während des Sprachkurses bin ich gependelt und habe dann kurz nach Beginn des Studiums erst mal bei einem Rentner in Enschede gewohnt und habe die Nähe dann genutzt um mir eine Wohnung auf dem Campus zu suchen. Der ist echt ziemlich genial. Man hat hier einfach alles im Umkreis von ein paar Minuten Fußweg. Es gibt viele verschiedene Sportanlagen draußen, ein Freibad, sowie ein Sportzentrum mit mehreren Hallen, einem Fitnessstudio und einem Hallenschwimmbad. Am schönsten ist der Campus natürlich im Sommer. Dann tragen alle WGs ihre Sofas raus und hocken sich in die Sonne. Zwischendurch grillt und/oder trinkt man dann auch einfach gemeinsam.

Alles in allem kann ich nur noch sagen mir gefällt es hier wirklich gut, und wenn dein Interesse nun geweckt ist, kann ich dir nur raten schau auch einfach mal auf einem Tag der offenen Tür vorbei!

Peter

Gerrit Held

Mein Name ist Gerrit Held, ich bin 22 und studiere jetzt im 6. Semester (3.Jahr) hier an der Universität Twente im Bereich der Biomedizinische Technik (BMT). Hier bin ich gelandet nach langer Suche nach dem Richtigen Weg für mich.

Nach dem Abitur hatte ich ehrlich gesagt keine Ahnung, was ich gerne studieren möchte. Klar waren für mich nur 2 Dinge: Zum ersten fand ich Medizin/Biologie schon immer interessant, jedoch selbst zu operieren und an Menschen rumbasteln, konnte ich mir für mich nicht vorstellen. Zum zweiten war ich schon immer Technik interessiert. Ich habe immer gerne getüftelt und gerne technische Dinge ausprobiert. Mit diesen zwei Dingen im Hinterkopf hatte ich damals ein Gespräch bei der Studienberatung des Arbeitsamtes. Ich habe dem Mitarbeiter damals meine Interessen geschildert und er sagte sofort, dass es jetzt einen neuen Studiengang in den Niederlanden gäbe, an der Universität Twente, welcher meine beiden Interessensgebiete sehr gut miteinander kombiniert: Biomedizinische Technik.

Damals war ich dann auf einem der Tag der offenen Tür und habe mich selbst mal von dem Campus und der niederländischen Kultur überzeugt. Erst war ich skeptisch, da der Schritt über die Grenze ja doch ein großer ist. Man musste eine neue Sprache lernen, neue, fremdsprachige Leute kennen lernen und wer wusste schon, ob ein später folgender Abschluss hier in Deutschland genauso anerkannt werden würde. Diese Zweifel wurden jedoch schnell durch die tolle und offene Art der Holländer zerstreut. Besonders die persönliche Betreuung und das praktische Lernen in kleinen Gruppen hat mich beeindruckt. Des weiteren war ich von der Ausstattung der Vorlesungssäle und dem hier ansässigen BMTI Institut ganz begeistert. Diesen positiven Eindruck habe ich übrigens bis heute noch behalten ;-) Dies war so ganz anders, als das was ich von den deutschen Hochschulen kannte, die oft sehr verstaubt wirken und wenig Persönlichkeit ausstrahlten. Schnell war für mich klar, dass ich mein Glück in den Niederlanden an der Universität Twente versuchen wollte und so konnte ich ohne grossen Aufwand hier beginnen. Defizite bezüglich Vorraussetzungen für BMT konnte ich mittels eines niederländisch Sprachkurs hier auf dem Campus ausgleichen. Dabei habe ich viele neue Leute kennen gelernt und erste Kontakte geknüpft in der neuen Umgebung.

Heute kann ich sagen, dass es genau die richtige Entscheidung damals war hier zu beginnen. Der Studiengang BMT hat mich genauso vollstens überzeugt, wie die Uni selbst und ich kann jedem nur anraten sich zu trauen und den Schritt zu wagen. Ihr werdet nicht enttäuscht werden !

Gerrit

Nils Auffermann

Hallo! Ich bin Nils Auffermann und studiere jetzt das 4. Jahr Biomedizinische Technik an der Universität Twente.

Die Wahl diese Studiengangs war recht kurzfristig, da ich bis zu meinem Abiturjahr eigentlich nur wusste, dass ich etwas mit Bio und Chemie machen möchte. Zufällig habe ich dann einen Freund zum Tag der offenen Tür an der UT begleitet und war sofort von der Uni und dem Studiengang begeistert.

Neben den Bereichen Bio und Chemie wird hier auch mein Interesse an Technik bzw. Ingineurswesen abgedeckt.

Die Uni selbst ist spitze ausgerüstet was Equipment betrifft, wovon ich mich selbst unter anderem während eines achtmonatigen Praktikums in der Stammzellenforschung überzeugen konnte.

Dazu kommt natürlich das große Freizeitangebot der UT. Neben unzähligen Sportvereinigungen gibt es direkt auf dem Campus diverse Sportplätze, Volleyballfelder, Sporthallen, eine Kletterwand, Proberäume, ein Theater, ein Freibad, ein Café, eine Bar, Partys etc.

Außerdem gibt es viele Grünflächen wo man sich auch einfach mal in die Sonne chillen kann, wenn sie dann mal scheint. Da ist natürlich sehr praktisch, dass man auf dem ganzen Campus (und im Großteil der Innenstadt) WLAN Empfang hat. Wem das alles nicht genug ist, der findet in der Stadt natürlich noch viel mehr Möglichkeiten seine Zeit rum zu kriegen wie Kinos, Bowling, Darten, Billard usw. Mit diesen Freizeitmöglichkeiten geht das Studium direkt viel leichter von der Hand.

Ich bin nach wie vor begeistert von meinem Studium, da es sehr breit gefächert ist und daher später in vielen Bereichen arbeiten kann. Man ist also sehr flexibel, was mögliche Berufe betrifft und legt sich nicht schon am Anfang des Studiums auf einen Beruf fest, den man später vielleicht gar nicht mehr so gerne ausüben würde.

Wenn ihr euch selbst überzeugen möchtet, kommt einfach mal zum Tag der offenen Tür oder meldet euch zum Meeloopdag an, wo ihr einen Studenten mal einen Tag im Studium begleiten könnt.

Nils

Sebastiaan Knobben

http://www.bachelor.utwente.nl/bmt/dag/%5Eoverzicht.html/overzicht-2.jpg„Auf zu dem Winterspielen in Vancouver!“

Sebastiaan studiert bereits im 7. Semester Biomedizinische Technik. Jedoch hat er sein Bachelorstudium (eigentlich 6 Semester) noch nicht beendet, da er neben dem Studium das Bobfahren auf höchstem Niveau ausübt. Die Universität Twente unterstützt ihn hierbei.

„Ich habe erst zwei Fächer aus dem 5. Semester belegt und bin sogar noch mit Fächern aus dem 3. und 4. Semester beschäftigt. Jedoch habe ich hierfür eine gute Entschuldigung. Ich trainiere die Hälfte der Woche und habe also nur eine halbe Woche Zeit zum studieren. Mit nur 3 oder vielleicht 4 Tagen die Woche kann man nicht BMT in dem vorgegebenen Zeitraum studieren. Aber zum Glück bietet die Universität Twente extra Möglichkeiten für Topsportler an. Du kannst nämlich als Topsportler extra Studienzeit beantragen. Von diesem Angebot mache ich Gebrauch. Zumindest solange wie ich Studium und Sport miteinander vereinbaren kann. Und sollte ich doch mich einmal Entscheiden müssen? Dann muss ich sagen sehe ich mich doch eher als Biomedizin Techniker! Am Anfang dachte ich das mich hier der Bereich Human Function Technology am meisten ansprechen würde. Inzwischen interessiere ich mich jedoch mehr für das Management, also wähle ich wohl den Betriebswirtsschaftbereich. Ich finde es unheimlich interessant Dinge zu organisieren und sehe mich deshalb durchaus später einmal in einer Managementposition in einem Krankenhaus. Denk doch zum Beispiel nur mal an die Kommunikation zwischen Ärzten, Technikern und den Leuten im Management. Das muss wirklich noch verbessert werden finde ich. Und ich denke das ich mit meinem Studium da durchaus für Verbesserung sorgen könnte.

Sebastiaan