Eine Woche aus dem Leben von Jan Kolkmeier

Naar bovenkant pagina

Montag

08:45 Uhr: Das erste College der Woche beginnt, Interactive Visualization. Hier lernen wir über das Erstellen von aussagekräftigen Animationen und Visualisierungen. Außerdem bekommen wir einen "Auftraggeber" von einem anderen Fachbereich der Universität zugewiesen, für den wir eine solche Animation erstellen werden, um sein Projekt zu veranschaulichen. Meine Gruppe hat sich für Bert-Jan van Beijnum von Telemedicine Research entschieden, was seine Arbeit genau beinhaltet werde ich in einem ersten Treffen erst nächste Woche erfahren.
Um 11:00 Uhr geht es weiter mit einem
Blender-Tutorial, organisiert von zwei Mitstudenten. Pieter und Siewart, die mit diesem 3d-Programm bereits erfahren sind, zeigen uns wie damit man einfache Gegenstände modellieren und animieren kann.
Ab 13:45 Uhr ist Projektarbeit im SmartXP-Lab angesagt. Bereits seit ein paar Wochen arbeite ich mit zwei Mitstudenten im Zuge des *Living and Working Tomorrow*-Projekts an "netzwerktfähigen Külschrankmagneten". Ich bin für die drahtlose Kommunikation verantwortlich, das bedeutet vor allem Microkontroller programmieren. Zum glück steht uns hier einsteigerfreundliche Hard- und Software zu verfügung!
Um 17:30 Uhr schließt das SmartXP, also ab nach hause. Heute koche ich für meine zwei Mitbewohner Chili. Nach dem Essen schauen wir noch einen Film ("I Love you, Man!").

Dienstag 

Heute kann ich ausschlafen!
Um 10:45 Uhr geht es erst los mit
Systems and Signals, ein sehr Mathematikbezogener Kurs, in dem es um Signale und deren Komposition geht. Nützlich um z.B. die Grundlagen der Radio-Kommunikation zu begreifen.
Ab 11:45 mache ich mit ein paar Mitstudenten Mittagspause in der Kantine im Waaier.
Um 13:45 geht es im SmartXP-Lab weiter mit dem
Living and Working Tomorrow-Projekt, genau wie gestern.
17:30 Uhr: Feierabend, ab nach Hause. Nach ein wenig Entspannung gibt es auch schon Essen: Kartoffelgratin. Danach wieder Filmabend ("Thursday").


Mittwoch

 Veränderung im Stundenplan, heute kein College!
Jedoch gibt es diese Woche genug zu tun, also fahre ich um 10:00 Uhr trotzdem zur Uni. Zunächst wieder ein paar Stunden Projektarbeit
Living and Working Tomorrow mit meiner Gruppe.
Um 14:00 treffen ein Mitstudent und ich uns mit Hylke van Dijk, dem Verantwortlichen des Smart-XP Labs, der uns gefragt hat um an einem seiner Projekte mitzuwirken. Es nennt sich "Shared Tabletop" und ist ein erweitertes Videokonferenzsystem, bei dem auch Handgesten der Teilnehmer aufgenommen und auf den Tischen der anderen wieder projiziert werden. Heute stand nur eine Besprechung und ein kleiner Tech-Check für die Videoübertragung an.
Um 16:00 Uhr geht es wieder nach Haus. Einkaufen, Entspannen und dann Essen. Heute abend gibt es Penne mit Thunfischsoße. Danach wie immer Filmabend ("LA Confidential").

Donnerstag 

Zur ersten Stunde geht es direkt los mit einem College Dynamical Systems, wo es hauptsächlich um das Beschreiben und Modellieren von mechanischen und elektrischen Systemen geht. Was man hier lernt ist in den verschiedensten Bereichen anzuwenden - vom Errechnen des richtigen Widerstandes in einem Schaltkreis bis zum erstellen von Animationen mit natürlichen Bewegungen.
Nach der Mittagspause geht es weiter mit
Systems and Signals, heute jedoch nur betreutes Lösen von Übungsaufgaben. Danach fahre ich wieder nach Haus - nicht ohne Bier einzukaufen, denn heute werde ich in meinen Geburtstag reinfeiern! 19:00 Uhr: Essen, erstes Bier. 00:00 Uhr, irgendwo in Enschede: "Er is er een jaarig...!". ~03:00 Uhr: Letztes Bier.

Freitag

 Mir geht es nicht besonders, trotzdem gehe ich um 08:45 Uhr zu Designing in Context. Es ist Form-Studie in der Werkstatt angesagt. Mit Hilfe von Heißdraht, Feilen und Schmirgelpapier schaffen wir Prototypen von Produkten. Heute: "Handhelds". Um 11:45 ist frei, zur Feier des Tages fahre jetzt mit dem Zug übers Wochenende zurück nach Osnabrück.

Studieren in Enschede aus der Sicht von Petra

Naar bovenkant pagina

Hallo,

Mein Name ist Petra Barelds. Ich studiere im vierten Jahr Industrielles Design an der Universität Twente und möchte dir etwas über das Studieren in Enschede erzählen.
Nachdem ich die Schule abgeschlossen hatte, war ich mir noch immer nicht sicher ob ich wohl schlau genug war für ein Universitätsstudium, aber ich habe mich einfach um es auszuprobieren eingeschrieben. Meine zweite Möglichkeit, eine Berufshochschule zu besuchen, war immer noch eine Option. Aber zurückblickend habe ich die richtige Entscheidung getroffen.

Als Kind war ich immer damit beschäftigt neue Kreationen zu erfinden, meistens Zeichnungen und Skizzen auf Papier. Seitdem ist meine Liebe zu Design nie verschwunden. In meinem Portfolio findest du Beispiele für 3D-Modelliertechnik, Kohlezeichnungen, Acrylbilder, Naturfotografien und sogar Posterdesigns. Ich bin jetzt beinahe fertig mit meinem Bachelor und kann es nicht erwarten mit den Masterfächern anzufangen. Dieses Foto wurde in den Straßen von Mailand aufgenommen, wo ich während eines Studienausflugs war.

Projekte

Naar bovenkant pagina

Einige Designfächer werden in so genannten Projektgruppen angeboten. Zusammen mit einer Gruppe von Studenten arbeitest du als Team an einer bestimmten Aufgabe. Meistens entwirfst oder baust du etwas und präsentierst es anschließend an deine Lehrer und Mitstudenten. Das kann auch ganz schön stressig werden wenn eine Deadline immer näher rückt, aber die meiste Zeit haben wir viel Spaß.

Studieren

Naar bovenkant pagina

Für einige Fächer wirst du mehrere Stunden an einem Workshop teilnehmen, wo du deine Designs gestalten und testen kannst. Einige der Aufgaben, die für das Fach gefordert werden, können auch in Gruppentutorien ausgearbeitet werden. Neben Projektgruppenarbeit haben wir auch normale Vorlesungen für den theoretischen Hintergrund.

Studentenvereinigung

Naar bovenkant pagina

Nachdem ich drei Jahre “nominal” studiert hatte, beschloss ich, dass es an der Zeit war mehr am Universitätsleben teilzunehmen. Letztes Jahr habe ich mich bei der Studentenvereinigung S.G. Daedalus engagiert. Es war ein tolles, erfüllendes Jahr und wir hatten ein großartiges Team. Ich habe mitgeholfen viele Aktivitäten zu organisieren, wie zum Beispiel einen “Battle of the Bands” Wettbewerb. In meiner Funktion als interner Mitarbeiter bei der Vereinigung habe ich gelernt, wie man in einer Gruppe kommuniziert, Events organisiert und Ideen ausdiskutiert. Neben meiner Arbeit für die Vereinigung habe ich auch als Teilzeit Assistent bei NewCom Research & Consultancy gearbeitet, einem Studentenbetrieb, der Marktuntersuchungen durchführt.

Enschede

Naar bovenkant pagina

Ich geniesse es in Enschede zu leben. Nachdem ich zwei Jahre auf dem Campus gewohnt habe, bin ich in ein großes Haus mit vier Freunden von mir eingezogen. Wir essen meistens zusammen, unternehmen etwas oder hängen einfach zusammen ab. Unser Haus hat eine große Küche und Wohnzimmer. Im Garten haben wir sogar eine Halfpipe und einen Swimming Pool! Wir wohnen recht nahe am Campus und nicht zu weit weg vom Zentrum von Enschede. Ich würde Enschede nicht als große “Party Stadt” bezeichnen, aber wenn man ausgeht sieht man immer viele Freunde, Mitstudenten oder andere Bekannte. Ich kann mich wirklich nicht beschweren.