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Du bekommst ein Kommunikationsproblem vorgesetzt und nun ist es deine Aufgabe eine Lösung zu finden. Womit beginnst du und welche Schritte gehst du, um an eine Lösung zu kommen? In Twente wird dir der kommunikationswissenschaftliche Lösungsweg näher gebracht. Du lernst, wie du systematisch an die Arbeit gehst, das nennen wir das Entwerfen, aber auch wie du Kommunikationsmittel testen kannst und welche Formen von Forschung dabei einzusetzen sind. Danach lernst du auch die Lösung auszuwerten: War das genutzte Kommunikationsmittel so effektiv wie du es dir zuvor überlegt hast? Wie kann dieses Kommunikationsmittel in der Zukunft besser eingesetzt werden?
Das Internet ist nicht mehr wegzudenken was die Kommunikation zwischen Organisationen betrifft Auch das Anbieten und Verkaufen von Produkten findet mehr und mehr im Internet statt.
Es wird niemandem entgangen sein, dass Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) eine immer größere Rolle in unserem täglichen Zusammenleben spielt. Für Kommunikationswissenschaftler sind das interessante Entwicklungen. Wie verändern sich Kommunikationsprozesse durch den steigenden Gebrauch von ICT? Wie können Betriebe ihre Kunden am besten erreichen? Oder wie kann das Internet in staatlichen Einrichtungen am sinnvollsten eingesetzt werden?
Diesen Fragen wird der Kommunikationswissenschaftler in der Praxis begegnen. Im Bachelor haben deshalb neue Medien und ICT einen hohen Stellenwert. Gute ICT-Fähigkeiten sind deshalb für dich als angehenden Kommunikationswissenschaftler sehr wichtig. Darum wirst du dich auch mit verschiedenen Computerprogrammen vertraut machen um zum Beispiel eine Multimediacampagne zu gestalten. Du nutzt außerdem nicht nur das Internet. Du suchst auch nach interessanten Anwendungen. Wie kannst du mit Hilfe des Internets die Kommunikation verbessern? Das ist die große Frage. Die Antwort liegt bei dir!
Bei CW bist du aktiv beschäftigt mit dem Studienstoff, denn so lernst du am meisten. Du besuchst nicht nur Vorlesungen mit deinen gesamten Jahrgang, sondern du bekommst auch Unterricht in kleineren Gruppen und arbeitest dann mit diesen an gemeinsamen Projekten und in einem praktischen Unterrichtsteil.
Außerdem kannst du ohne weiteres Rücksprache mit deinem Dozenten treffen. Du arbeitest zum Beispiel in kleinen Gruppen an Praxisproblemen. So lernst du im Team zu agieren und kannst feststellen, welche deine Rolle innerhalb einer Gruppe ist. Dann könnt ihr als Gruppe zeigen, was ihr drauf habt.
Kommunikation wird bei CW aus der organisatorischen Perspektive betrachtet, so dass du einen Einblick in die organisatorischen Aspekte in und zwischen Organisationen bekommst. Unter Organisationen verstehen wir kommerzielle Betriebe, staatliche Einrichtungen, Organisationen im Gesundheitssektor und karitative Einrichtungen. Wichtig für Organisationen ist interne und externe (Marketing) Kommunikation. Interne Kommunikation wird von den Organisationen selbst als wichtigstes ‚Schmiermittel‘ gesehen. Wenn Abteilungen untereinander nicht gut kommunizieren, dann können sie nicht gemeinsam für die Erfüllung der Anliegen eines Kunden oder eines Patienten da sein. Darum bekommst du die Kenntnisse aus der organisatorischen Perspektive beigebracht.
Bouke: „ Ich bin in Rotterdam geboren und habe dort 19 Jahre gewohnt. Um in Enschede zu studieren bin ich vom tiefen Westen der Niederlande in den Osten gegangen. Ich bin sehr froh mich für Enschede entschieden zu haben. Die Stadt ist nicht so groß wie andere Studentenstädte. Darum haben wir sehr viel Kontakt mit anderen. Das Studium ist qualitativ hochwertig und auch persönlich. Jedes Jahr fangen etwa 70 Studenten mit CW an. Massenvorlesungen kommen hier also nicht vor. Der Kontakt mit den Dozenten während und auch außerhalb der Vorlesungen ist ohne Weiteres möglich. Diese kleineren Strukturen sind auch in der Organisation der Uni zu bemerken. Eventuelle Probleme können schnell gelöst werden. Verglichen mit der Randstad habe ich das Gefühl, dass es wesentlich ruhiger ist. Es ist insgesamt kleiner und freundlicher. Enschede hat einen einmaligen, grünen Campus. Das Universitätsgelände ist wie in Amerika mit allerlei Wohn-, Entspannungs- und Lehreinrichtungen versehen. Ich wohne auf dem Campus, was mir wirklich gut gefällt. Ich wohne mit elf Mitbewohnern zusammen. Das ist schon viel, aber es sorgt auch für eine Menge Geselligkeit. Ich mache auch viel Sport und das geht auf dem Campus auch ideal. Es gibt mehr als 100 Sportvereinigungen, also ist für jeden was dabei. Daneben gibt es auch Kultur- und Entspannungsvereinigungen. All diese Angebote sind räumlich sehr nah beieinander. Ich kann sprichwörtlich aus meinem Bett in die Vorlesung rollen. Die Umgebung des Campus finde ich sehr schön. Ich wohne quasi mitten im Wald. Ich denke, es gibt nur wenige Studenten, die morgens vom Entenquarken geweckt werden. Es gibt auch Studenten, die in der Stadt wohnen. Die Preise sind im Vergleich mit anderen Studentenstädten wirklich niedrig.
Darüberhinaus gibt es unglaublich viel zu tun auf und um den Campus herum. Der größte Teil aller Aktivitäten rundum die UT wird von Studenten organisiert. Jeder kann also aktiv werden und einem Studentenkomitee beitreten. Ich habe für die Zeitschrift meines Studiengangs geschrieben und habe mit ein paar Studienkollegen die „Ersties-tage“ 2006 mitgestaltet. Das Jahr davor war ich Verwaltungsmitglied einer Studienvereinigung. Momentan beschäftige ich mich mit unseren Infotagen in der Kommunikationsabteilung unseres Studiengangs. Ich mache regelmäßig Sport (joggen, schwimmen, Rad fahren und Hallenfußball). In Enschede gibt es allerhand Chancen zur selbstständigen Beschäftigung. Du musst sie nur ergreifen.“

Du hast gerade den Sprachkurs erfolgreich beendet und bist nun dabei dich an dein neues Leben zu gewöhnen? Durch den Sprachkurs hast du sicher viel gelernt, doch nun ist es besonders wichtig, dass du dran bleibst und deine Sprachfähigkeiten weiterhin verbesserst.
Auch wenn du schon länger hier studierst, ist es interessant zu überprüfen wie gut du dich integriert hast.
Hier geht´s zur Checkliste.
„ Seit Anfang meiner Studienlaufbahn bin ich aktiv bei der Studienvereinigung. Das ist etwas anderes als eine Studentenvereinigung. Bei einer Studentenvereinigung steht die Geselligkeit im Zentrum und es sind Menschen aus verschiedenen Studiengängen dabei. Bei einer Studienvereinigung wird der Schwerpunkt auf Aktivitäten gelegt, die etwas mit dem Studium zu tun haben. Ich war Vorsitzender der Zeitschrift unseres Studienganges. Nebenher habe ich mit einer Gruppe von zehn Leuten die Einführungstage der Neulinge unseres Studiengangs organisiert. In den letzten zwei Jahren war ich immer eingebunden in die Informationsveranstaltungen unseres Studiengangs. Im meinem zweiten Jahr habe ich beschlossen Verwaltungsmitglied der Studienvereinigung Communique zu werden. Das bedeutet, dass ich mein Studium auf Sparflamme gestellt habe und nun bin ich für alle externen Angelegenheiten Verantwortlich. Kurz gesagt, meine Aufgabe ist alle externen Kontakte zu halten und auch für Sponsoren zu sorgen. Mit einer Gruppe von fünf Menschen hielten wir eine Vereinigung mit 700 Mitgliedern am laufen. Wir sorgen für studienunterstützende Aktivitäten, sowie Diskussionsrunden, Exkursionen und Studienreisen. Daneben organisierten wir auch entspannende Aktivitäten wie gesellige Abende, Feste und Sportveranstaltungen. Ein Jahr Verwaltungsmitglied zu sein bedeutet für mich, ein Jahr der Investition in mich selbst. Während dieses Jahres habe ich mich nicht so sehr mit meinem Studium beschäftigt. Aber dafür habe ich einzigartige Erfahrungen gesammelt. Ich lernte unglaublich viel und hatte ein fantastisches Jahr.“
Für mehr Information kannst du dir die Website der Studienvereinigung Communique ansehen: