Studierst auch du bald in Enschede?

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Hallo,

ich bin Angie, 23 Jahre alt, und komme aus dem schönen Oberhausen in Nordrhein-Westfalen. Ich studiere im 3. Jahr (5. Semester) Kommunikationswissenschaften an der Universität Twente. Eigentlich habe ich die Niederlande nie als Ort gesehen wo man auch studieren kann. Dass ich hier bin ist ein glücklicher Zufall. Aber zuerst möchte ich etwas über die Wahl meines Studienganges erzählen.

Ich wusste eigentlich schon immer was ich werden wollte. Seit Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg stand für mich fest: Wenn ich groß bin werde ich Karla Kolumna, die rasende Reporterin. Mein Traum war es immer Journalismus zu studieren, aber meine schulischen Leistungen konnten mit dem Numerus Clausus in Deutschland nicht mithalten. Ob ich mein Abitur überhaupt bestehe, stand eigentlich bis zur Notenbekanntgabe nicht fest. Ich habe mich auch nicht wirklich um meine Zukunft gekümmert in dieser Zeit.

Nach dem Abitur stand ich also mit schlechtem Durchschnitt und leeren Händen da. Ich habe mich ein Jahr mit Nebenjobs und Praktika bei einem lokalen Radiosender und einer lokalen Zeitung durchgeschlagen. Meine beste Freundin erzählte mir dann von der Universität Twente in Enschede. Das D-Team der Uni war bei ihr an der Schule und hat sich mit einer Präsentation vorgestellt. Unter anderem war da Sprache von dem Studiengang Kommunikationswissenschaften und den Chancen auf einen Abschluss in diesem Fach. Meine Freundin hat dabei direkt an mich gedacht und mir Infomaterial mitgebracht.

Ab dem Zeitpunkt ging eigentlich alles ganz schnell, mit dem Ziel vor Augen an diese Universität zu kommen, stieg mein Ehrgeiz. Übers Internet habe ich eine Volkshochschule in Wesel gefunden die einen Intensivkurs Niederländisch anbot. Auf eigene Faust lernte ich Niederländisch in sechs Wochen und machte das NT2 Examen in Eindhoven. Ich ging dann auch zum Tag der offenen Tür von der Universität Twente und mir kam es vor wie im Traum. So eine schöne Universität hatte ich vorher noch nicht gesehen. Dann schien an dem Tag auch noch die Sonne und alles war Grün. Der Campus hat mich echt überwältigt. Alles war ganz neu und modern, ganz anders als die Universitäten, die ich in Deutschland von Freunden kannte. Für mich stand fest, dass das die Uni meiner Träume ist.

Die Anmeldung ging ungewöhnlich schnell und unkompliziert. Dann ging es an die Zimmer suche. Dadurch, dass mir der Campus so gut gefallen hat, lag es nahe auch auf den Campus zu ziehen. Ich bin zum „Kamerzoekdag“ (Zimmer-Such-Tag) gegangen und hab mich in einer 6er WG vorgestellt in der jeder Mitbewohner sein eigenes Badezimmer hat. Bis heute fühle ich mich ziemlich wohl dort. Jeden Abend essen wir zusammen und meine Kochkünste haben sich dadurch natürlich auch noch verbessert. Nebenbei besuche in manchmal den Power-Step-Aerobic Kurs an der Uni. Inzwischen arbeite ich selber im D-Team der Universität Twente um Schülern den Weg in die Niederlande zu weisen. Mir wurde damals schließlich auch so der Weg in die Zukunft gezeigt.

Für den „Minor“ (Optionalbereich) im 3. Jahr des Studiums habe ich mir vorgenommen für 3 Monate nach Amerika zu gehen um mein Englisch wieder aufzubessern. Ich habe das Gefühl, dass meine Karla-Kolumna-Zukunft in greifbarer Nähe liegt – und die Zeit bis dahin, kriegt man an der Universität Twente interessant und vielfältig rum.

Erfahrungsbericht Alumni

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Hier haben wir Erfahrungsberichte von Joost, Carlijn und Chiel für euch, die vor ein paar Jahren ihr Studium beendet haben. Viel Spaß!