Verwaltungswissenschaften, track European Studies
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European Studies ist die internationale Variante von Verwaltungswissenschaften, bzw. Verwaltungswissenschaften auf europäischem Niveau. Wir untersuchen Europa aus der Sicht von vier verschiedenen Disziplinen: Recht, Wirtschaft, Politik und Soziologie. |
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Als Europa-Experte kannst du das komplexe europäische System auf die konkreten nationalen Regierungsangelegenheiten anwenden. Ein praktisches Beispiel wäre eine Stelle im Außenministerium in der Abteilung für Europäische Angelegenheiten. Willst du nach Brüssel, ins Entscheidungszentrum der EU, kannst du in einer Abteilung der Europäischen Kommission oder im Europäischen Parlament arbeiten. Konsulate in anderen Ländern brauchen Europa-Experten, die Welthandelsorganisation in Genf auch! Interdisziplinär ausgebildete Menschen können in Unternehmen sicherstellen, dass alle Richtlinien aus Brüssel eingehalten werden. Außerdem spielen (nicht-regierungs)Organisationen eine immer größere Rolle im Entscheidungsprozess in der EU und der Welt. Um in dem komplexen Entscheidungsprozess eine einflussreiche Rolle spielen zu können, brauchen diese Unternehmen Menschen, die Ahnung von den europäischen Richtlinien und den wichtigen Institutionen haben. Hierbei geht es auch oft um fundraising. |
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Verwaltungswissenschaft richtet sich auf die öffentliche Verwaltung von Deutschland (bzw. Niederlande im Fall von Bestuurskunde) und die Beziehungen zwischen dem Staat und der EU. European Studies ist auf Europa ausgerichtet und die Beziehungen zwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten und der EU und anderen internationalen Organisationen. |
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European Studies Master gibt es in zwei Varianten: einen einjährigen und einen 1,5-jährigen Master. Bei dem zweiten belegst du auch Fächer an der Universität Münster. Für mehr Informationen schau unter http://www.utwente.nl/master/international/mes/. |
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European Studies ist kein technischer Studiengang. Die Mathematik schließt an deine Schulkenntnisse an und wird vor allem in Statistik benötigt. |
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Nein, Vorkenntnisse im Bereich Wirtschaft sind nicht nötig, aber natürlich praktisch. |
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Der durchschnittliche ES-Student studiert ungefähr 30 Stunden in der Woche. In der Zeit vor den Klausuren wird natürlich etwas mehr Zeit investiert. Viele Studenten sind in ihrer Freizeit im Vorstand einer Studentenvereinigung tätig, was auch eine wertvolle Praxiserfahrung für das Studium ist. |
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Das Verhältnis liegt ungefähr bei 50/50. Zum Ende der Studienzeit wächst, wie in den meisten anderen Studiengängen auch, der Anteil des Selbststudiums. |
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Es gibt Vorlesungen, aber auch Seminare eben so wie Projekte und Selbststudium. |
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Die meisten Fächer werden anhand von normalen Klausuren (offene so wie multiple choice Fragen) geprüft. Es kann aber auch vorkommen, dass am Ende eines Faches eine mündliche Prüfung oder ein Projekt steht. Zum Ende des Bachelors werden außerdem einige Fächer mit deiner Hausarbeit oder einem Projekt abgeschlossen. |
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Die gesamte Literatur ist in Englisch. Der Bachelor ES ist ein englischsprachiger Studiengang. Darum ist nicht nur die gesamte Literatur in Englisch sondern auch alle Vorlesungen und Hausarbeiten, die eingereicht werden müssen. Zu Beginn des Studiums kann dies mühevoll sein, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. |
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Die Unterrichtssprache ist Englisch. Daran musst du dich wahrscheinlich erst gewöhnen, aber da alle Vorlesungen auf Englisch sind, du mit deinen Kommilitonen sprichst und alle Bücher auf Englisch sind, fängst du im weiteren Verlauf deines Studiums sogar an auf Englisch zu denken! |
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Am Ende des Bachelors muss jeder Student eine Bachelorarbeit schreiben. Viele Studenten entscheiden sich dafür die in einem externen Betrieb als eine Art Praktikum zu machen. |
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Die Universität Twente hat z.B. durch Erasmus- und Socratesprogramme Kontakt mit ausländischen Universitäten. Du kannst unter anderem während deines Minors oder Masters im Ausland studieren. |
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Von 2006 bis 2008 haben 79, 107 und 117 Studenten European Studies begonnen. An diesen wachsenden Zahlen ist die steigende Nachfrage nach diesem innovativen Studiengang klar zu erkennen. Manchmal besuchst du Vorlesungen zusammen mit anderen Studiengängen, wodurch du mit maximal 300 Studenten in einem Hörsaal sitzt. |
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Da der Unterschied zwischen Schule und Uni für die meisten Studenten sehr groß ist, bestehen ca.45% nach dem ersten Jahr ihre Propedeuse. Ein ähnlicher Trend zieht sich auch durch den Rest des Studiums. Wer die Propedeuse gut besteht, wird kaum auf große Probleme im Rest des Studiums treffen. |
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Ungefähr ein drittel der Studenten bricht im Laufe des Studiums ab. Dieser Anteil ist nicht anders als bei anderen wirtschaftlich ausgerichteten Studienfächern. Die meisten Studenten brechen ab, weil sie im Nachrückverfahren in anderen Studiengängen angenommen wurden oder zu einer Fachhochschule wechseln. |