International Business Administration
Hi, mein Name ist Jennifer Weingarten.
Eigentlich komme ich aus Köln. Im Moment studiere und lebe ich allerdings in Enschede, wo ich International Business Administration an der Uni Twente studiere. Während meiner Zeit am Gymnasium habe ich ein Jahr in Florida verbracht. In dieser Zeit habe ich realisiert, dass es beinahe unumgänglich ist Englisch zu sprechen wenn man in der Wirtschaft fußfassen will. Auf einer Messe in Köln habe ich einige Flyer bekommen, die über das Studieren in den Niederlanden informiert haben. Besonders interessant fande ich dabei den Studiengang International Business Administration an der Uni Twente. Darum beschloss ich, mir diese einmal genauer anzusehen. Der Tag der offenen Tür war optimal dafür und sehr gut organisiert: mir wurden all meine Fragen beantwortet und ich habe den Campus sowohl als auch die Stadt kennengelernt. Danach wusste ich, dass genau das das Studium war, nach dem ich gesucht hatte. Also bin ich direkt nach dem Abitur nach Enschede gezogen und hatte Glück schnell ein schönes Zimmer zu finden. Ich lebe in einem Studentenhaus auf dem Campus zusammen mit 12 niederländischen und einem anderen deutschen Studenten. Wir essen jeden Abend gemeinsam und machen viele schöne Dinge zusammen, z.B. Bowlen gehen.
Als ich noch in Deutschland lebte, habe ich viel Volleyball gespielt und getanzt. Hier in Enschede bin ich daher auch Assoziationen für Volleyball und Jazz Dance beigetreten. Besonders die Volleyballgruppe gefällt mir sehr gut, da wir neben dem Sport auch noch einige andere Dinge zusammen unternehmen. Dies hilft mir quasi spielerisch mein Niederländisch zu verbessern. Außerdem bin ich dem IBA Promotion-Team beigetreten. Wir informieren Eltern und potentielle Studenten über IBA z.B. an Tagen der offenen Tür oder bei Schulbesuchen. Das macht mir sehr viel Spaß, weil ich so meine Erfahrungen mit diesem Studium mit anderen teilen kann.
Das Programm bietet die besten Elemente aus seinen internationalen und niederländischen Mitstreitern, mit einer Kombination aus Theorie und Praxis. Erst war ich etwas besorgt, dass es von der Schule zum Studium eine sehr große Umstellung sein könnte. Doch die kleinen Gruppen und die persönliche Betreuung sind sehr hilfreich für das schnelle Eingewöhnen. Ein Beispiel ist unser Kurs Business Skills, welcher in Gruppen aus acht Studenten unterrichtet wird; hier bekommen wir alle die Aufmerksamkeit und die Hilfe, die wir brauchen. Trotzdem besteht das Studium natürlich neben den Vorlesungen und den Seminaren auch aus Selbststudium. Dafür gehe ich meistens in die Bibliothek hier auf dem Campus, weil man dort nicht so leicht abgelenkt wird. Außerdem studieren dort auch viele andere IBA-Studenten, was eine große Motivation für mich ist.
Wenn ich an meine Zukunft denke, weiß ich schon sicher, dass ich noch einmal ins Ausland gehen möchte, entweder zum Studieren oder für ein Praktikum. Also finde ich es sehr gut, dass die Uni Twente so etwas anbietet. Wo ich genau hin möchte, weiß ich noch nicht. Sehr interessant fände ich Schweden oder Finnland. Aber auch Australien reizt mich sehr.