Zuruck zur Startseite |
LoginNederlandsKontaktSitemap |
![]() |
Bachelorstudiengänge |

Das Fach Psychologie besteht aus einer dreijährigen Bachelor-Phase und einem einjährigen Masterprogramm.
Im ersten und zweiten Jahr deines Studiums bekommst du ein breit gefächertes Wissen über Psychologie vermittelt und du erhältst einen Überblick über die verschiedenen Fachgebiete. Eine Übersicht mit den Fächern des ersten Jahres findest du hier.
Die wichtigsten Gebiete der Psychologie lernst du bereits zu Anfang genauer kennen, wie beispielsweise Allgemeine Psychologie. In diesem Fach lernst du ,wie das Nervensystem funktioniert, was die biologischen Grundlagen menschlichen Verhaltens sind und die Gesichter, zu den wichtigen Theorien zu zuordnen. Auch Entwicklungspsychologie, in der du alles über kognitive, soziale und motorische Entwicklung lernst, steht ganz oben auf deinem Stundenplan. Des weiteren lernst du ,wie du eine Untersuchung durchführst, Daten zusammen trägst, diese statistisch analysierst ,um dann die richtigen Schlüsse aus deinen Ergebnissen zu ziehen. Du lernst wichtige Fertigkeiten, wie diagnostizieren, interviewen, Gespräche führen, observieren und das Abnehmen von psychologischen Tests.
Auch das Zusammenarbeiten und das korrekte Kommunizieren sind wichtige Bestandteile der Arbeit eines Psychologen. Darum führst du schon währen des Studiums Aufträge aus, sammelst Informationen und arbeitest mit anderen Studenten zusammen. Im dritten Jahr machst du dann deinen Minor (siehe unten). Dieser ist ein zusammenhängendes Paket von Fächern, die alle zusammen ca. vier Monate von deinem Studium in Anspruch nehmen. Während deines Minors lernst du ein ganz anderes Fachgebiet als Psychologie kennen. Zum Beispiel Betriebswirtschaft, Sportwissenschaften oder du machst deinen Minor sogar an einer anderen Universität im In- oder Ausland. Im dritten Jahr spezialisierst du dich außerdem noch auf eines der fünf Fachgebiete der Psychologie, die hier in Enschede angeboten werden. Dein Studium rundest du dann mit deiner Bachelorarbeit ab
Was macht Psychologie an der Univertät Twente so einzigartig? In diesem Studiengang werden aktuelle gesellschaftliche Probleme wissenschaftlich erklärt und es wird nach Lösungen gesucht. Das bedeutet, dass du schon direkt im ersten Jahr mit deinen Kommilitonen an einem Auftrag arbeitest. Das Thema dieses Auftrages kann zum Beispiel Mobbing in der Schule, Depressionen bei älteren Menschen, der Gebrauch von Rauschgiftmitteln, Übergewicht bei Kindern oder der Umgang mit einer schweren Krankheit. Die erforderliche Theorie, die du lernst kannst du also direkt anwenden auf eine lebensnahe Situation. Die Studienrichtungen von Psychologie, die hier angeboten werden, sind einmalig. Außerdem ist es ein kleiner Studiengag mit nur 200 Studenten pro Jahr im Vergleich zu anderen Psychologie Studiengängen in den Niederlanden mit durchschnittlich 500 Studenten pro Jahr.

Während der ersten zwei Jahre deines Bachelors hast du ein Fach das „Psychologisch Entwerfen“ heißt. Hier lernst du praktische psychologische Probleme auf systematische Weise anzugehen. Die Themen kommen geradewegs aus deinem Umfeld. Denk zum Beispiel an: Mobbing via Internet, Irreführung durch Werbung, wie können Eltern mit chronisch kranken Kindern umgehen oder wann ist jemand computersüchtig?!
In diesen Vorlesungen lernst du, wie du diese Probleme angehst. Du eignest dir außerdem akademisch Fähigkeiten (schreiben und sprechen) durch diesen Auftrag an.
Studentin Froukje Boomsma: „Das Besondere an Psychologie an der Universität Twente ist die angewandte Art und Weise des Arbeitens. Wir haben direkt im ersten Jahr mit einer Untersuchung begonnen. Wir mussten eine Kampagne entwerfen, die das Ziel hatte das Verhalten der Menschen zu beeinflussen. Dabei konnten wir sogar das Wissen anderer Fächer ziemlich gut miteinbeziehen. Wir arbeiteten in einer Gruppe mit vier Leuten und als allerletztes schrieben wir einen Report über unsere Arbeit und hielten eine Präsentation. Es machte echt Spaß an so etwas Praktischem zu arbeiten und meine Teamfähigkeit wurde auch verbessert. Auch in anderen Gebieten lerne ich viel. Dieser Studiengang motiviert dazu über Gesellschaft und den Menschen an sich nachzudenken. Du lernst alle Aspekte des Lebens mit einzubeziehen und so deinen Blickwinkel zu erweitern. Das hat auch Einfluss auf die Art und Weise wie ich die Welt jetzt sehe. Dies empfinde ich echt als Bereicherung!“
Du lernst natürlich auch wie du Forschungsstudien durchführst,wie du Daten sammelst und verarbeitest. Außerdem lernst du, wie du Daten aus Interviews und Observationen ziehst und was für Schlussfolgerungen du daraus ziehen kannst. Währen der Praktika des Statistikprogramms SPSS lernst du, wie du eine Masse an Daten mit Hilfe des Computers analysieren kannst. Außerdem werden häufige Fehler besprochen, die sehr häufig gemacht werden bei der Ausführung eines Experiments.
1. |
Wie sieht dein Experiment aus? Du lässt sie wahrscheinlich einen Film schauen und misst danach, ob sie aggressiver sind. Was ist „aggressiver“? Es ist also wichtig, dass du vorher eine Größe festsetzt was aggressiv ist und was nicht. Du kannst auch mit einer Kontrollgruppe arbeiten, die den Film nicht gesehen hat. |
2. |
Wie wählst du die Probanden aus? Und wie viele müssen es sein, um glaubwürdige Resultate zu bekommen? |
3. |
Welchen Film nimmst du? |
4. |
Wie misst du Aggressivität? |
5. |
Wie sicher kannst du davon ausgehen, dass dieser Film Einfluss auf Aggressivität hat? |
6. |
Wenn du einen Zusammenhang findest, ist dann auch wirklich der Film die Ursache oder kann es auch etwas anderes sein? |

In der dreijährigen Bachelorphase ist es möglich dein Wissen noch in einem völlig anderen Gebiet zu vertiefen. Das wird dann Minor genannt. Dieser ist ein zusammenhängendes Paket von Fächern, die alle zusammen ca. vier Monate von deinem Studium in Anspruch nehmen. Während des Minors kannst du auch ins Ausland gehen. Auf diesem Foto ist eine Studentin zu sehen, die während ihres Minors in Afrika bei einer Familie gewohnt hat.

Dein Bachelorstudium schließt du mit einer Bachelorarbeit ab, in der du ein Problem auf eine wissenschaftliche Weise angehst und dabei gefundene Literatur und eigene Ergebnisse gebrauchst. Nachdem du deinen Bachelor abgeschlossen hast, bekommst du das Bachelordiplom. Jetzt darfst du dich „Bachelor of Science“ nennen und kannst wenn du willst deinen Master machen.