Dein Studium

Ein Student der technischen Betriebswirtschaft: „Am Anfang fand ich den Übergang zur Uni nicht so gewaltig. Die Vorlesungen sind interessant und während des Arbeitsunterrichts bekommt man sofort Hilfe, wenn man etwas nicht versteht. Mit der Zeit hab ich begonnen auch andere Dinge neben dem Studium zu unternehmen und ich merkte, dass man sein Studium dann recht schnell aus den Augen verliert. Das ist nicht gerade geschickt, denn man kann sich nicht zwei Tage vor einer Matheprüfung überlegen: So jetzt fange ich mal langsam an. Die Disziplin muss man sich schon selbst antrainieren. Zum Glück habe ich letztens die Bibliothek entdeckt. Zu hause bin ich schnell abgelenkt wenn jemand die Musik anmacht oder zur Tür hereinschneit. In der “Bib” ist es angenehm ruhig. Was für mich das spannendste Fach ist? Hmmm, schwere Entscheidung. Ich finde es gerade so gut, dass ich so viele verschiedene Fächer habe. In “DetModOR” lernt man technische Lösungen zu berechnen. Wie man zum Beispiel die Entscheidung fällt eine neue Fabrik zu bauen oder eine Produktion durch bestehende Mittel unterstützt. Das ist Klasse. Aber auch ein Fach wie Management und Organisation finde ich super interessant. Am Ende des Jahres mussten wir einen Schlüsselanhänger für Hotels “customizen”, so dass das Hotel zum Beispiel sein eigenes Logo darauf drucken konnte. Dann muss man auf einmal all sein Wissen kombinieren. Man stellt Designanforderungen auf, entwickelt den Produktionsprozess und berechnet die Kosten. Ein riesiges Puzzle, aber gerade das finde ich spannend.“

Studium

Das Studium besteht aus einem Bachelorprogramm, das drei Jahre dauert. Hat man das Studium erfolgreich abgeschlossen erhält man den Titel Bachelor of Science (BSc). Danach muss man eine Entscheidung treffen, ob man sich auf den Arbeitsmarkt begibt oder sich in einem zweijährigen Masterstudium in ein Fachgebiet vertieft.

Während der Bachelorperiode hat man Vorlesungen und Arbeitsunterricht und nimmt an Projekten teil. In den Vorlesungen geht es vor allem ums Zuhören und Aufzeichnungen machen. Im Arbeitsunterricht erarbeitet man den Stoff aus den Vorlesungen in kleinen Gruppen. Dabei hat man genügend Zeit um Fragen an den Dozenten zu stellen und zu diskutieren.

Das Wissen was man sich aneignet, wendet man von Anfang an in Projekten an, wobei man in Gruppen von etwa sechs Leuten theoretische und praktische Probleme löst. Hierfür bekommt man einen eigenen Arbeitsraum mit Computer und Internetanschluss. Im zweiten Jahr deines Studiums spielt man so genannte “Buisniss Games”. Hierbei hat man mit seinen anderen Teammitgliedern die Leitung einer Firma und versucht die Konkurrenz (andere Studententeams) zu übertreffen. Wer die besten Entscheidungen getroffen hat, erkennt man dann am Gewinn oder Verlust, den man erzielt hat. Da man in einem Team gearbeitet hat, lernt man natürlich auch professionelles Zusammenarbeiten, Aufgaben zu verteilen und zu Präsentieren.

Digitale Lernumgebung

Bei so viel verschiedenen Unterrichtsmethoden macht man natürlich Gebrauch von den modernsten IT-Einrichtungen. Dank der digitalen Lernumgebung “Blackboard” kann man virtuell mit Dozenten und Mitstudenten kommunizieren und sogar zusammen an Aufträgen arbeiten. Auf Blackboard findet man pro Fach den Stundenplan, Aufträge, Studienmaterial, Vorlesungssheets. Mit spezialen Computerprogrammen lernt man den Stoff der Fächer dann, wenn es einem selber am besten passt.