Für wen?

http://www.utwente.de/tg/studieren/%5Eoverzicht.html/overzicht-4.jpgWer Technische Medizin studiert, der hat auch in der Schule schon Fächer, die sich mit den Naturwissenschaften beschäftigen, Mathematik und eventuell auch einen Teil Informatik beinhalten, gut gefunden. Ein Beispiel dafür ist Biologie.

Die Stärken eines zukünftigen Studenten der Technischen Medizin liegen in der Mathematik und der Physik und er ist technisch interessiert. Er oder sie findet den Aufbau von lebenden Wesen und konkreten Anwendungen, im Gegensatz zu abstrakten Formeln, spannend. Er oder sie ist auf der Suche nach einem Beruf in dem der Kontakt mit anderen Menschen wichtig ist.

Technische Mediziner finden Zeitungsberichte und Fernsehreportagen über fortschrittliche medizinische Technologien faszinierend, aber finden ein zwölfjähriges Studium zum medizinischen Spezialisten nicht gerade attraktiv – und sei es nur, weil sie selbst Hand anlegen wollen aber nicht alles über Infektions- und Hautkrankheiten wissen möchten.

Das Studium Technische Medizin ist nicht mit dem normalen Medizinstudium zu vergleichen. Das Studium ist deshalb auch nicht für denjenigen geeignet, der schon lange davon träumt einmal Arzt zu werden. Mit diesem Studium kann man nämlich nicht als Arzt praktizieren. Desweiteren sind sehr gute Niederländischkenntnisse eine Grundvoraussetzung für dieses Studium und der Studienanfänger muss sich im klaren sein, dass dieses Studium allein in den Niederlanden anerkannt ist.