Technische Medizin
NEUES MEDIZINISCHES ZENTRUM FüR AUSBILDUNG, FORSCHUNG UND INNOVATION Am 13. April 2011 öffnete das neue Experimental Centre for Technical Medicine (ECTM) der Universität Twente offiziell die Türen. Im Rahmen des Forschungsinstituts MIRA ist das 1300m² große ECTM ein Bereich für die Ausbildung von Studenten der Technischen Medizin und zur Forschungen nach biomedizinischen Innovationen. Das Zentrum bildet eine neue Generation von Studenten aus und organisiert nebenher Kurse für Ärzte und andere Personen aus dem Medizinischen Sektor. Das ECTM verfügt hierfür über die modernsten Apparaturen, wie zum Beispiel eine (Trainings-) Intensivstation und einen Operationssaal ausgestattet mit state of art (Simulations-) Technologien. So gibt es eine High-Tech Puppe die echte Patienten simuliert. Studenten und Wissenschaftler arbeiten im ECTM eng zusammen an bahnbrechenden Technologien unter anderem im Bereich der Rehabilitation mit Hilfe einen Laufroboters (LOPES), robotergesteuerter Operationen an der Prostata mit Hilfe von flexiblen Nadeln (MIRIAM) und einer neuen Forschungsreihe an Epilepsie. Das ECTM heißt im ersten Jahr bereits rund 3500 Kursteilnehmer und es wird erwartet das diese Zahl in den kommenden Jahren schnell steigen wird. Das neue Zentrum passt gut in die Investitionsstrategie der Universität Twente zum Thema Health. Dr. Heleen Miedema, Dekanin Technische Medizin: „Im ECTM arbeiten Studenten, Wissenschaftler und Ärzte aus der Praxis eng zusammen in einer kreativen High-Tech Umgebung. Das führt zu spannender Forschungsarbeit, fortschrittlicher Technologie und einer neuen Form von technisch medizinischer Ausbildung. Studenten lernen hier nicht nur skills; sie erhalten eine solide Basis um schnell-verändernde, moderne Technologie zu ergründen und anzuwenden im Bezug auf die schnelle und sichere Behandlung von Patienten. Das ECTM Das ECTM ist ausgestattet mit sehr fortschrittlichen Simulationstechnologien. So gibt es zum Beispiel auf der „Intensivstation“ einen Human Patient Simulator. Dies ist eine Puppe mit der man alle möglichen medizinischen Komplikationen lebensecht simulieren kann (wie zum Beispiel einen Herzinfarkt) und an der Studenten den Ernstfall lernen können. Während des Unterrichts wird die Puppe durch den Dozenten gesteuert und die Studenten müssen die vorgegebenen Probleme lösen. Zusätzlich gibt es moderne medizinische Technik, wie zum Beispiel neuste Navigationstechnik für minimal invasive Operationen und magnetische Hirnstimulation. |
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