Technische Physik in Twente

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http://www.bachelor.utwente.nl/tn/dag/%5Eoverzicht.html/overzicht-1.jpg„Ich habe mich schon immer für die Naturwissenschaften interessiert und hätte natürlich mich auf diesem Gebiet für etwas anderes entscheiden können. Aber Physik hat mir dann doch am meisten Spaß gemacht und die technischen Physik ist zusätzlich sehr praxisorientiert. Das ist Physik zu anfassen und nicht nur zum auswendig lernen. Am liebsten bin ich mit Versuchen beschäftigt. Mit unserem Projekt ‚Science on Tour‘ fahren wir zu Schulen, besuchen wir Märkte und Museen, um ein möglichst breitgefächertes Publikum davon zu überzeugen das Science Spaß macht. Wir führen zum Beispiel vor wie ein Schwebezug funktioniert, indem wir einen Eimer mit flüssigen Stickstoff füllen. Wenn man dann den ‚Zug‘ auf eine Magnetbahn stellt, schwebt er. Das ganze hat mit der Supraleitung zu tun, aber das kommt fachlich erst im dritten Jahr an die Reihe. Das Publikum findet es auf jeden Fall immer prima. Und für uns ist es interessant sich neue und spannende Versuche auszudenken oder bereits existierende nachzubauen.

Und dann die Universität Twente. Ich habe mich erst auch in anderen Städten umgesehen, aber als ich für einen Tag nach Twente kam und mir ein älterer Student alles gezeigt hat, hatte ich mich entschieden. Der Campus ist einfach der Hammer und ich kenne keinen anderen Ort wo die Leute so relaxt miteinander umgehen. Die Atmosphäre ist hier sehr locker, sowohl mit den Studenten als aber auch mit den Professoren. Natürlich war es am Anfang alles sehr aufregend – studieren, in einem Studentenhaus wohnen – ein ganz anderes Leben, aber ich habe mich hier sofort zu hause gefühlt. Man kann hier abends, vor allem am Donnerstag, dann ist Studentenabend, prima rausgehen am ‚Oude Markt‘. Und auch auf dem Campus ist immer etwas los. Natürlich besucht man auch deine Vorlesungen und muss Praktika absolvieren aber für das Freizeitprogramm ist auch gesorgt. Es gibt einen Supermarkt, Sportvereine, Kneipen und noch vieles mehr. Ein wenig gleicht es einem Dorf aber einem in dem nur junge Menschen wohnen und lernen.

Studentenvereinigung Arago

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Francois AragoNatürlich bin ich Mitglied in unserer Studentenvereinigung – obwohl so richtig aktiv bin ich dort nicht. Naja ... ich bin zwischen den Vorlesungen häufig bei Arago um einen Kaffee zu trinken. Ja genau die Studentenvereinigung ist nach dem französischen Physiker benannt. Dort kann man lesen, gratis Kaffee trinken und sich mit Kommilitonen unterhalten. Und ich nehme auch häufig an den Exkursionen teil die organisiert werden. Letztens sind wir bei Océ gewesen. Da arbeitet jemand der auch Technische Physik studiert hat und inzwischen für Innovationen bei dem Drucker verantwortlich ist. Er denkt zum Beispiel darüber nach wie die Druckerschwärze effektiver und ordentlich auf dem Papier verteilt werden kann. Es war wirklich interessant. Und natürlich gehe ich auch zu den Festen oder Barbecues bei denen man ab zu auch den einen oder andern Professor wieder trifft. Tja, als ich da so drüber nachdenke bin ich augenscheinlich ohne es zu merken doch ziemlich oft bei Arago.